GZSZ

GZSZ: Felix von Jascheroff hat gerade seine Diagnose öffentlich gemacht – und sie ist zutiefst herzzerreißend!

Seit mehreren Jahrzehnten steht Felix von Jascheroff bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ vor der Kamera. Was viele Fans aber nicht wissen, der Schauspieler hat eine Krankheit, die ihn tagtäglich begleitet.

Seit über 20 Jahren kennen „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“-Fans Felix von Jascheroff als John Bachmann. In einem Interview mit RTL zeigte sich der Schauspieler von einer anderen Seite und sprach über sein Privatleben. Dabei thematisierte er auch eine Krankheit, die ihm in Alltagssituationen zu schaffen macht.

GZSZ-Star Felix von Jascheroff spricht offen über seine Angststörung

Mit RTL sprach Felix von Jascheroff über seine Agoraphobie und macht deutlich, dass die Erkrankung oft missverstanden wird. Es handle sich nämlich nicht nur um Platzangst. Sondern um die Angst, vor Situationen oder Orten, von denen man im Ernstfall nicht so schnell entfliehen kann.

Im Interview zeigte sich Felix so nahbar wie nie und verriet, wie sich die Krankheit bei ihm äußert. Für den Familienvater würde das Unwohlsein beginnen, wenn sich Menschenmengen bilden.

Darauf würde sein Körper sofort reagieren: „Bei mir ist es dann teilweise so, dass ich Ticks bekomme. Ich nenne es mein kleines Tourette.“ Er würde zum Beispiel klatschen, weinen oder pfeifen.

Diese Ereignisse waren besonders prägend für Felix von Jascheroff

Zwei Erlebnisse im Leben von Felix von Jascheroff haben ihn besonders nachhaltig erschüttert, die ihm seine Krankheit bewusst gemacht hätten.

Er sei damals bei einem Konzert selbst als Musiker aufgetreten und nach dem Auftritt hätten sich unzählige Fans um ihn versammelt.

Die Sicherheitskräfte waren zwar schnell zur Stelle, dennoch habe der Vorfall ihn emotional mitgenommen: Seine Kleidung wurde zerrissen, die Fans schrien und griffen nach ihm.

Silvester 2020 sei noch schlimmer gewesen. Mit seiner Partnerin Sophie sei er in Paris am Eiffelturm gewesen, als sich plötzlich riesige Menschenmassen bildeten, die der Schauspieler erst nicht bemerkte.

Im Interview mit RTL erinnert er sich: „Ich habe nicht mitbekommen, was ich hinter mir aufgebaut hat, nämlich dass einfach mal innerhalb von kürzester Zeit zwei bis drei Millionen Menschen um mich rumstanden. Und dann ging es los. Einen Tag nach dem anderen. 

Ich habe gepfiffen, ich habe geklopft, ich habe geklatscht und geweint.“ Seine Verlobte sei dabei immer an seiner Seite geblieben, beruhigte ihn und machte sogar bei seinen Ticks mit. Heute hat er seine Angst akzeptiert und gelernt, damit zu leben.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Back to top button
error: Content is protected !!