„Noch nie gesehen“: Skurriles Objekt geht im „Bares für Rares“-Händlerraum durch die Decke
Bei „Bares für Rares“ sind oft skurrile Gegenstände zu sehen, die man so vielleicht nicht kennt. Nun bringen Vater und Tochter etwas in den Händlerraum, das „noch nie gesehen“ wurde.
Köln – Das Vater-Tochter-Gespann Günther Holland und Katharina Geiger versuchen bei „Bares für Rares“ mit der Unterstützung von Horst Lichter (62) einen Abnehmer für eine wahre Rarität zu finden.
Dabei handelt es sich um einen Fund eines Verwandten von Günther, welcher die letzten Jahre auf seinem Dachboden Staub angesetzt hat. Das gute Stück ist ein selten gesehener Tonspiegel.
„Noch nie gesehen“: Skurriles Objekt bei „Bares für Rares“
Vater und Tochter fanden gemeinsam ihren Weg zu „Bares für Rares“, um eben diesen Tonspiegel zu verkaufen. Der Gegenstand ist eine Art Lautsprecher, der zwischen 1924 und 1930 gebaut wurde.
Entwickelt wurden diese Tonspiegel von der Firma Ibach, die ursprünglich auf Klaviere und Flügel fokussiert war. Dabei gehen laut Experten-Meinung auch viele Merkmale des Tonspiegels auf den Klavierbau zurück.
So besteht der ältere Lautsprecher aus dem Holz einer Sitka-Fichte, auch hat er keinen Trichter, sondern einen Weichholzresonanzkörper. Laut „Bares für Rares“-Experte ist der Tonspiegel optisch gut, nur käme er für audiophile Personen mit der Tonqualität niemals an die heutigen Standards heran.
Ton dürfte sich blechern anhören. Vater und Tochter wünschen sich 80 bis 100 Euro dafür. Der Experte schätzt einen Wert von 140 bis 170 Euro.
Rekorddeal bei „Bares für Rares“: Kunstschatz für 42.000 Euro versteigert
Beim bislang teuersten Stück bei „Bares für Rares“ handelte es sich um ein pontifikales Brustkreuz, in dem sogar Splitter vom Kreuz Jesu stecken sollen. „Bares für Rares“-Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel schätzte den Wert des edlen Kreuzes auf unglaubliche 60.000 bis 80.000 Euro. Es wurde schließlich für 42.000 Euro verkauft.
Skurriles Objekt geht in „Bares für Rares“-Händlerraum durch die Decke
Günther Holland erwartet sich ob der Rarität seines guten Stücks starkes Interesse von Seiten der Händler. Doch das Erste, was die Händler anmerken, als er den Raum betritt ist, dass sie „das Objekt noch nie gesehen“ haben.
Daher müssen zunächst die Händler darüber aufgeklärt werden, was der Tonspiegel eigentlich ist. Als dies beendet ist, steigt die Begeisterung und sie starten bei 50 Euro. Schnell sind alle Händler interessiert und die Gebote überschlagen sich, da es ein „schönes Objekt“ ist.

Schließlich landen sie beim letzten Gebot von 500 Euro und Günther Holland verkauft den Tonspiegel. Abschließend kann er nur noch freudestrahlend sagen:
„Ich bin total überrascht über die Verhandlungen der Händler und hätte nie gedacht, dass so ein großes Interesse besteht.“ Schließlich „klaut“ im Abspann Horst Lichter erneut den Tonspiegel vom Händler und spielt damit „Spieglein, Spieglein“.
Für Kurzem ist ein Verkäufer durch das Händlergebot bei „Bares für Rares“ enttäuscht und rauscht ab. Verwendete Quellen: ZDF: „Bares für Rares“ (10. April 2024)




