Fabian Kahl sagt Adieu! “Bares für Rares”-Star geht radikalen Schritt
Nach Jahren voller Reisen, Dreharbeiten und Entscheidungen zieht “Bares für Rares”-Händler Fabian Kahl nun Konsequenzen – und spricht offen darüber, was ihn zu diesem Schritt bewegt hat.
Leipzig war für Fabian Kahl über viele Jahre weit mehr als eine Adresse. Seit 2010 war der Thüringer dort verwurzelt und baute sich sowohl privat als auch beruflich ein Zuhause auf.
Doch mit der Zeit wurde sein Leben immer unruhiger: Aufwendige Drehtage für “Bares für Rares”, zahlreiche Fahrten durchs Land und immer weniger Pausen daheim wurden zu seinem Alltag – der Spagat zwischen Job und Privatleben wurde immer größer.
Kahl beschreibt diesen Punkt im MDR-“Riverboat” so: “Irgendwie hat sich das für mich jetzt hier so’n bisschen erledigt.” Die Zeit für eine Entscheidung kam spätestens, als der “Bares für Rares”-Händler einen neuen Dreijahresvertrag mit der ZDF-Trödelshow unterschrieb.

“Bares für Rares”-Star verabschiedet sich nach mehr als zehn Jahren
Mit der Vertragsverlängerung wuchs der Wunsch, näher an den Produktionsstandorten und damit an seinem beruflichen Alltag zu leben – ohne ständiges Pendeln und ohne Dauerstress.
“Die Entscheidung fiel mir sehr schwer, die hab ich nicht getroffen, weil mir Leipzig nicht gefällt, sondern weil mein Leben dadurch jetzt etwas ruhiger geworden ist”, erklärt er im Gespräch mit Moderator Matze Knop.
Der Antiquitätenhändler hat deshalb seine Koffer gepackt und ist an den oberen Mittelrhein gezogen – näher an die Sets von “Bares für Rares”.
Fabian Kahl als “Bares für Rares”-Urgestein

Seit 2013 gehört Kahl zum Händlerstamm von “Bares für Rares”. Entdeckt wurde er nach eigenen Angaben eher zufällig: “Auf dem Leipziger Trödelmarkt wurde nach Protagonisten für diese Sendung gesucht. Sie sind auf mich gestoßen, weil sie gern ein junges Gesicht zeigen wollten”, sagte er 2014 der “LVZ”.
Vom “Paradiesvogel” mit langer Mähne und Gothic-Look wandelte sich Fabian Kahl, der nicht mehr auf Märkten verkauft, über die Jahre zum anerkannten Antiquitätenexperten.
Auch privat lebt er seine Leidenschaft weiter aus – einige Objekte aus der Sendung finden den Weg in seine eigenen vier Wände.
IKEA-Möbel sucht man dort vergeblich, denn, wie Kahl betont: “Ich kann wirklich nur jedem davon abraten, überhaupt neue Dinge zu kaufen, insbesondere diese Billigprodukte. Die sind auch einfach nicht gesund.”
Auch ein Kollege von Fabian Kahl wagt einen Neustart: “Bares für Rares”-Händler zieht wegen Behinderung seiner Tochter nach Deutschland.




