„Bares für Rares“: Unglaublicher Flohmarkt-Fund schockt alle – plötzlich 1.500 Euro wert!
Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten.
In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge denkwürdiger Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Montag, dem 23. März 2026, versteigert werden.
Das ist das Highlight der Folge von heute
Heike Wolff und Joachim Herold aus Bückeburg bringen ein außergewöhnliches Wandbild mit in die Sendung. Das Paar hatte das Stück vor rund 20 Jahren auf einem Flohmarkt entdeckt. Sie vermuteten, dass es sich dabei um ein Mandala handeln könnte.
Expertin Dr. Friederike Werner (64) ordnet das Objekt als sogenanntes Thangka, ein buddhistisches Rollbild aus Nepal, ein.
Solche Arbeiten konnten in Klöstern hängen, auf Reisen mitgeführt oder in privaten Räumen aufgehängt werden. Laut Expertise handelt es sich nicht bloß um Dekoration, sondern um ein geweihtes Bild, dem im religiösen Verständnis eine spirituelle Präsenz innewohnt.
Auf dem Bild sind die Buddhas des tantrischen Buddhismus zu sehen
Im Zentrum der Darstellung befindet sich einer der fünf Buddhas des tantrischen Buddhismus in Umarmung mit seiner Gefährtin.
Die inhaltliche Botschaft beschreibt die Expertin als Idee von Harmonie, Gleichheit und der Aufhebung von Gegensätzen. Stilistisch datiert die Expertin das Stück in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Auf der Rückseite finden sich sogenannte Keimsilben wie „Om“, „Ah“ und „Hum“, die laut Expertise auf eine Weihe hinweisen.
Außerdem ist eine pseudo-tibetische Inschrift zu sehen, wie sie bei nepalesischen Thangkas als Stilmittel vorkam. Genau diese Details machen für die Fachfrau deutlich, dass es sich um ein qualitätvolles und authentisches Stück handelt und nicht um eine gewöhnliche Touristenware.
Auf der Rückseite sind Keimsilben zu finden
Joachim hatte ursprünglich nur rund 200 Euro als Wunschpreis im Kopf. Umso größer ist die Freude, als die Expertise bei 1200 bis 1500 Euro landet.
Im Händlerraum entwickelte sich aus einem ersten kleinen Angebot nach und nach ein ernsthaftes Bietergefecht. Am Ende nimmt Joachim das Angebot von Händlerin Sarah Schreiber von 1000 Euro an.
Alle weiteren Raritäten vom 23. März 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu ist:
- 70er-Jahre-Kugelleuchte mit Space-Age-Look: Clarissa Kluth und Nina Zicoll bringen eine auffällige Deckenlampe mit, die auf dem Dachboden im Haus der Oma gefunden wurde. Expertin Annika Raßbach (45) datiert das Stück in die frühe 70er-Zeit und beschreibt es als typisches Beispiel für Popkultur, Signalfarben und Space Age. Expertenschätzung: 100 bis 150 Euro.
- Historisches Goldcollier mit Amethyst aus Familienbesitz: Norbert Janka (79) hat ein geerbtes Collier samt später gefertigtem Etui dabei. Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) datiert das Schmuckstück auf etwa 1855 bis 1865 und ordnet es zwischen Spätbiedermeier und Frühhistorismus ein. Es besteht aus 750er-Gold, zeigt einen Amethyst und feine Cannetille-Arbeit. Expertenschätzung: 3000 bis 3200 Euro.
- Nymphenburg-Dackel nach Entwurf von Wera von Bartels: Carsten Bauer (54) bringt eine Porzellanfigur mit, die er mit Kindheitserinnerungen an seine Oma verbindet. Die Expertin identifiziert den Dackel als Modell der Porzellanmanufaktur Nymphenburg nach einem Entwurf von 1906 der Künstlerin Wera von Bartels. Das gezeigte Exemplar dürfte aus den 1950er-Jahren stammen. Trotz kleiner Glasurfehler wird die Figur als gut erhalten bewertet. Expertenschätzung: 250 bis 300 Euro.
- Englischer Armreif im archäologischen Revival-Stil: Elke Zilly präsentiert einen Armreif mit Türkisen, den sie sich 1995 selbst gekauft hatte. Heide Rezepa-Zabel erkennt darin ein historisches Schmuckstück im Stil des archaeological revival, vermutlich aus England und datiert auf 1860 bis 1880. Die Quittung nennt 15 Karat, was die Einordnung zusätzlich stützt. Expertenschätzung: 1000 bis 1200 Euro.
Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gehen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.



