Bares für Rares

“Bares für Rares” “Damit geh ich nicht d’accord”: Händler greift Expertin an

"Bares für Rares"

Eine vierstellige Summe stellte Expertin Friederike Werner dem Verkäufer bei “Bares für Rares” in Aussicht. Das sehen die Händler jedoch ganz anders.

Ein ungewöhnliches Objekt haben Lani Kresken und Harry Steinbrenner aus Krefeld mit zu “Bares für Rares” gebracht: ein auf eine Palette gemaltes Kunstwerk. Moderator Horst Lichter hat so ein Bild noch nicht gesehen. Steinbrenner hat es in einem Konvolut auf einem Trödelmarkt erstanden und möchte es nun verkaufen.

Friederike Werner spricht von einem “wahren Schätzchen”. Als Schöpfer identifiziert sie den deutschen Maler Hugo Mühlig, der von 1854 bis 1929 gelebt hat und vor allem für seine Naturmalerei bekannt geworden ist. Ein solches Motiv ziert auch die Palette: Es zeigt einen einsamen Wanderer an einem Bach. Die Expertin spricht von einem “Bild der Sehnsucht”. Es stamme vermutlich aus Mühligs Hauptschaffensphase, die von 1880 bis 1900 gedauert hat. Die Palette bestehe aus Nussbaum.

“Bares für Rares”: Die Expertise bringt eine Überraschung

800 Euro hätte Harry Steinbrenner gerne für sein Bild. Doch Werner hält das Objekt für deutlich kostbarer: Sie taxiert den wert auf 1500 bis 1800 Euro – also das Doppelte des Wunschpreises.

“Ich geh mit der Expertise nicht d’accord”, sagt Fabian Kahl. “Ich auch nicht”, pflichtet ihm Nüdling bei. Der Verkäufer will sein Bild schon wieder mitnehmen, da fragt ihn Kahl nach der Schmerzgrenze. Die ist mittlerweile von 800 auf 600 Euro gesunken. Guedes bietet daraufhin 400 Euro an, und Steinbrenner schlägt ein.

 

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