Im Alter von 35 Jahren brach Fabian Kahl das Schweigen und gab zu, was wir alle dachten.
Leipzig – Von Beginn an und somit seit mehr als 13 Jahren ist der Antiquitätenhändler Fabian Kahl (34) Teil der ZDF-Kultshow “Bares für Rares“.
Nun verriet der 34-Jährige, der im zarten Alter von 21 Jahren das erste Mal vor die TV-Kamera trat, wie sehr sich sein Leben seit der Ausstrahlung der Sendung verändert hat.

“Keiner wusste, was wir da eigentlich machen”, erinnert sich Kahl im Gespräch mit Nico Gutjahr amüsiert an die erste Aufzeichnung der Trödel-Show zurück.
Heute ginge es bei den Dreharbeiten im Vergleich wesentlich professioneller und “gesitteter” zu.
“Das Format hat sich für den Zuschauer geändert, aber unsere Art und Weise, mit den Dingen umzugehen und auch spontan und witzig zu sein, das wurde halt nie eingeschränkt”, so der Antiquitätenhändler. Gelacht werde jedoch noch immer viel am Set.
Die Steigerung seiner eigenen Bekanntheit sei dabei zwar ein schleichender Prozess gewesen, nichtsdestotrotz würde er inzwischen jedoch beinahe überall erkannt werden: “Was bei mir auch dafür sorgt, dass ich mich manchmal auch verkleide, wenn ich rausgehe”, gesteht der Antiquitätenhändler.
“Ich habe dann so eine dicke Brille auf und eine Mütze, weil sonst ist es mittlerweile schon so, dass es nicht mehr geht. Also wenn ich einkaufen gehe oder durch die Stadt, würdet ihr mich nicht erkennen.”
Menschen erkennen Fabian Kahl trotz Verkleidung anhand seiner Stimme

Gänzlich unerkannt zu bleiben, gelingt dem gebürtigen Thüringer, der vor Kurzem aus seiner Leipziger Wahlheimat an den Mittelrhein zog, dennoch nicht, da ihn die Leute anhand seiner markanten Stimme erkennen würden.
“Das ist aber jetzt erst so, seit einem Jahr ungefähr, der Fall”, sagt Kahl. “Total verrückt. Das hat ein Jahrzehnt gedauert.”
Dass er selbst nun seit bereits 13 Jahren Teil der Sendung sei, fühle sich dabei noch immer “surreal” an.
“Wenn ich mir die ersten Sendungen angucke, da muss ich echt sagen, da ist auch was mit meinem Selbstbewusstsein passiert bis hierher”, resümiert der Trödelexperte.
“Ich glaube, ich war früher introvertierter, als ich es jetzt bin.”



