Tausende Euro futsch: Bares für Rares“-Kandidat lässt sich Spitzensumme entgehen!
Bei „Bares für Rares“ sind bereits zahlreiche Verkäufer mit einer stolzen Summe nach Hause gegangen. Ganz anders als Dirk Eger aus Leopoldshöhe.
Mainz – Ein Kronleuchter, eine Brosche und außergewöhnliche Baukästen: In der „Bares für Rares“-Folge am Freitag (12. April 2024) wurden wieder verborgene Schätze vorgestellt.
Darunter zwei edle Füllfederhalter, die Kandidat Dirk Eger mitgebracht hatte – in der Hoffnung, sie an einen Händler der Show zu verkaufen. Am Ende wurde die eigene Sturheit dem Rentner aus Leopoldshöhe zum Verhängnis.

„Bares für Rares“-Verkäufer: „Ich hätte gerne 5.000 Euro“
Bevor die „Bares für Rares“-Händler ihre Preise anbieten konnten, wurden die Füllfederhalter aus dem Jahr 1996 von Expertin Bianca Berding (47) unter die Lupe genommen.
„Das Material ist sehr hochwertig, die Fertigung ist auch sehr hochwertig“, erklärte sie. So stammen die Füllfederhalter von Montegrappa aus einer „limitierten Serie“.
Diese wurden zum Teil aus Gold und Silber gefertigt. Der rote Füllfederhalter wurde mit „synthetischen Rubinen“ besetzt, auf dem blauen Exemplar waren „blaue Saphire“ zu sehen.
Auf die Frage von ZDF-Moderator Horst Lichter (62), welche Summe Eger für die Gegenstände verlangen würde, antwortete er: „Ich hätte gerne 5.000 Euro.“ Jedoch machte Bianca Berding ihm diese Vorstellung zunichte.
„Ich habe hier einen Durchschnittswert errechnet, weil bei diesem Füller zum Beispiel der Zustand nicht mehr ganz so perfekt ist“, erklärte sie, „insofern wäre ich bei einer Preisfindung von 3.000 Euro bis 4.000 Euro.“
Dieser „Bares für Rares“-Händler bot den Höchstpreis
Obwohl die fachliche Einschätzung von Berding nicht mit den Vorstellungen des Rentners übereinstimmte, ließ er sich davon nicht entmutigen und wollte sich mit den 5.000 Euro durchsetzen. Zunächst zeigten sich die „Bares für Rares“-Händler begeistert von den Gegenständen, wurden aber bei den Verhandlungen skeptisch.
„Ich lasse das lieber sein, weil ich das nie gesehen habe“, erklärte unter anderem Jan Čížek (48), „und davor habe ich ein bisschen Respekt.“ Somit wollte niemand den Höchstpreis von Friedrich Häusser (71) übertreffen, der 2.300 Euro angeboten hatte.

Von Häussers Angebot zeigte sich Dirk Eger unbeeindruckt und lehnte den Vorschlag ab. „Unter 3.500 nicht“, so der Rentner.
Am Ende ging er ohne Geld und wieder mit den Füllfederhaltern nach Hause. Enttäuscht war er darüber nicht. „In der nächsten Zeit werde ich die Füller erst einmal wieder in die Vitrine legen.
Und dann meine Kinder und Enkelkinder fragen, was wir da vernünftigerweise mit machen können“, meinte der 70-Jährige.
Erst kürzlich sorgte ein anderer Verkäufer mit einem skurrilen Objekt für Aufsehen. Verwendete Quellen: derwesten.de, ZDF: „Bares für Rares“ (12. April 2024)




