Bares für Rares: 82-Jährige ist über Expertenmeinung bei „Bares für Rares“ überrascht
Neunkirchen-Seelscheid · Renate Noll aus Neunkirchen-Seelscheid hat eine Brosche in die ZDF-Sendung „Bares für Rares“ mitgebracht, die ihre Mutter eigens entworfen hat.
Mit dem Wert, den die Expertin ermittelte, hatte die 82-Jährige nicht gerechnet.

„Was?“, platzt es kurz aus Renate Noll heraus, nachdem Expertin Heide Rezepa-Zabel ihr in der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ den Wert nennt, den sie für ihre Brosche ermittelt hat.
Die 82-Jährige aus Neunkirchen-Seelscheid hat in der Sendung vom 17. Februar eine Diamantbrosche präsentiert, die ihre Mutter eigens entworfen hat.
Die Brosche ist aus Weißgold gefertigt und mit unterschiedlichen Brillanten versehen.
Renate Noll wünscht sich 500 bis 600 Euro für die Brosche
Das Schmuckstück sei ein typisches Beispiel des sogenannten Space Ages, ordnet Rezepa-Zabel ein. Optisch erinnert es an einen Kometen.
Drähte führen um einen Mittelstein herum und außen herum sind kleinere Brillanten befestigt. Die Brosche sei gut verarbeitet und ein „Beispiel für die Präzision, die damals gewünscht war“, meint Rezepa-Zabel.
Gefertigt wurde das Schmuckstück in den 1960er Jahren. Der Entwurf stammte von Renate Nolls Mutter, die damals Verkäuferin in einem Hamburger Juweliergeschäft war.

Diese Brosche aus dem „Space Age“ brachte Renate Noll mit in die Sendung.
Foto: ZDF/Screenshot ZDF
Noll selbst wünscht sich in der Show ein Angebot von 500 bis 600 Euro für die Brosche. Die Expertin bemisst den Wert allerdings deutlich höher: „1000 bis 1200 Euro sind realistisch.“ „Oh, da bin ich aber überrascht“, freut sich daraufhin Renate Noll.
Allein der Goldwert liege in etwa bei 500 Euro, sagt Rezepa-Zabel. Die Steine hätten zusammengerechnet 2,4 Karat.
In der Vorstellung vor den Bares-für-Rares-Händlern konnte Noll schließlich 900 Euro für die Brosche erzielen. Gekauft wurde das Schmuckstück von Händlerin Elisabeth Nüdling.




