Gericht entscheidet – doch der wahre Kampf zwischen Petra und Pascal beginnt erst jetzt
Die Bürgergeld-Empfänger Petra und Pascal wollen nach ihrem „Hartz und herzlich“-Ausstieg mit TikTok ihr Geld verdienen. Doch das könnte im Schuldendebakel enden:
Pascal, Selina und Petra wittern das große Geld: Sie sind sich sicher, mithilfe des TikTok-Shops ordentlich Kohle scheffeln zu können.
Fleißig bewerben die „Hartz und herzlich“-Aussteiger unterschiedlichste Produkte und freuen sich dabei vor allem über eines – die kostenlosen Muster, die sie erhalten. Doch genau das könnte ihnen zum Verhängnis werden.

Denn – diese Erfahrung mussten schon einige Influencer machen – kostenlose Werbegeschenke müssen versteuert werden.
Und die Bürgergeld-Empfänger bekommen regelmäßig neue teure Sachen, auf YouTube zählen sie die Geschenke auf: „Dann habe ich ja vieles vom Shop bekommen: Das heißt, ein Aquarium, eine Doppel-Fritteuse, viele, viele Sachen, für die ich Werbung mache.“ Dazu kommen auch ein höhenverstellbarer Schreibtisch und ein Laufband für Selina.
Droht Bürgergeld-Empfängern Petra und Pascal das Schulden-Debakel?
Ob die Ex-Benz-Baracken-Bewohner ein Gewerbe für ihre Influencer-Tätigkeit angemeldet haben, ist nicht bekannt.
Allerdings ist es wahrscheinlich, zumindest in Mannheim waren die Bürgergeld-Empfänger gemeldet, wie dem hiesigen Gewerberegister zu entnehmen ist.
Doch ob sie auch auf dem Schirm haben, dass sie die vielen Geschenke nachträglich versteuern müssen, ist fraglich.
Die anfallenden Steuern könnten die Ex-„Hartz und herzlich“-Teilnehmer – Schuld an ihrem Ausstieg geben sie natürlich der Produktionsfirma – eine ganze Stange Geld kosten.
In ihrer Steuer- und Einkommenserklärung müssen sie die geldwerten Geschenke nämlich angeben. Doch darüber scheinen sich die Bürgergeld-Empfänger keine Sorgen zu machen: „Ich freue mich über die ganzen Geschenke“, erklärt Selina auf YouTube.




