Ex-„Bauer sucht Frau“-Teilnehmer will Bürgermeister werden – und wird für Partei-Wahl angefeindet
Bei „Bauer sucht Frau“ wollte es für Mathias Kreiß mit der großen Liebe nicht klappen. Nun hofft der Landwirt auf Erfolg bei der Bürgermeister-Wahl.
Leipheim – Am 8. März finden in Bayern Kommunalwahlen statt. Unter den vielen Kandidaten für ein politisches Amt finden sich auch prominente Namen.
Einer ist Mathias Kreiß (37), der 2021 an der 17. Staffel von „Bauer sucht Frau“ teilnahm. Der Biolandwirt will Bürgermeister seiner Heimatstadt Leipheim nahe Günzburg werden.
Dass sich ein Bauer neben seiner Tätigkeit in seiner Gemeinde engagieren will, klingt zunächst einmal positiv. Doch Kreiß‘ Kandidatur hat einen Makel: Der 37-Jährige geht für die AfD (Alternative für Deutschland) ins Rennen – die Partei, die vom Verfassungsschutz als „gesichert“ rechtsextrem eingestuft wird.
Ex-„Bauer sucht Frau“-Kandidat Mathias Kreiß will AfD-Bürgermeister in Leipheim werden
Bei „Bauer sucht Frau“ hatte Mathias mit Sabrina zunächst sein Glück gefunden. Die Kandidatin zog aus Norddeutschland zu ihm auf den Hof, doch nach wenigen Monaten war die Beziehung schon wieder vorbei. Jetzt hofft Kreiß, der Papa geworden ist und eine neue Partnerin hat, auf den großen Wurf auf der politischen Bühne.
Er wolle Leipheim „wieder als lebenswerte und zukunftsorientierte Stadt etablieren“, schreibt die Augsburger Allgemeine über ihn. In der Mitteilung des AfD-Kreisverbands heißt es: „Vorhaben, die Klimaideologie oder ‚Multikulti‘ fördern sollen, stehen auf der Streichliste!“
Dass Kreiß für die AfD kandidiert, bringt ihm nicht nur Sympathien ein. „Schade, dass du dich dort einspannen lässt.
[…] Die AfD steht für Hass, Hetze, Spaltung und Remigration“, kommentiert ein Nutzer auf dem Instagram-Kanal des ehemaligen „Bauer sucht Frau“-Teilnehmers. Ein anderer hofft, „dass sich Leipheim gegen Sie und die Partei entscheidet.“




